Über den DVSM e.V.

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Der Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaften e.V. (DVSM e.V.) wurde 1991 als gemeinnütziger Verein mit wissenschaftlichem Profil gegründet. Er vertritt als bundesweit sowie im gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) aktiver Verband die Interessen aller Studierenden, die das Fach Musikwissenschaft als eigenständiges Studium oder als Teil ihres Studiengangs studieren, nach außen – u.a. gegenüber der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) und anderen musikwissenschaftlichen Verbänden sowie den Universitäten und anderen Hochschulen. Der Verein besteht zur Zeit aus etwa 130 aktiven Mitgliedern.

Neben Studierenden aller musikwissenschaftlicher Studiengänge sind oft auch ehemalige Studierende (bis hin zur Post-Doktoranden-Ebene) weiterhin Mitglieder im Verband, wenn sie die Förderung studentischer Projekte im Fach Musikwissenschaft auch nach ihrer eigenen wissenschaftlichen Ausbildung unterstützen möchten.

Eine Hauptaufgabe des DVSM ist die Ausrichtung der internationalen studentischen DVSM-Symposien, die jährlich an wechselnden Orten von der Studierendenschaft der jeweiligen musikwissenschaftlichen Institute organisiert werden. Dabei begleitet der Verein die studentischen Organisationsteams der ausrichtenden Institute in ihrer Planung der Tagung und durch strukturelle Unterstützung seitens des Verbandes.

Auf diesem Weg bietet der DVSM engagierten Studierenden, die sich sowohl für die Durchführung eines solchen Symposiums interessieren als auch aktiv daran teilnehmen, eine frei zu gestaltende Plattform für studentische Forschung und den intensiven Austausch des angehenden musikwissenschaftlichen Nachwuchses.

Dabei ist es ein Anliegen des DVSM, im Rahmen der Symposien neue Forschungsgebiete und Methoden aufzudecken und zu diskutieren, die sich kritisch mit der etablierten Musikwissenschaft auseinandersetzen und auf innovative Weise Alternativen zu herkömmlichen Forschungsstrukturen aufzeigen und zur Debatte stellen. So soll ein interdisziplinärer Dialog zwischen Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf nationaler und internationaler Ebene ermöglicht werden.

Den Studierenden wird zudem eine Möglichkeit geboten, in einem noch relativ geschützten Raum auf einer wissenschaftlichen Fachtagung zu referieren. Werden die Ergebnisse der DVSM-Symposien in einem Tagungsbericht publiziert, bietet dies zugleich oft einen ersten Einstieg in den Bereich des Verfassens wissenschaftlicher Artikel außerhalb von Studienarbeiten sowie der musikwissenschaftlichen Publikationsarbeit (als Autoren und als Herausgeber).

Neben den Symposien treibt der DVSM mit der jährlichen Durchführung der Bundesfachschaftstage gezielt die bundesweite Vernetzung von Fachschaftsräten aller musikwissenschaftlicher Studiengänge (inkl. Lehramtsstudiengänge sowie alle Studiengänge mit erkennbarem musikwissenschaftlichen Anteil wie z.B. Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Musik) voran. Durch die intensive Diskussion hochschulpolitischer Themen erhalten Studierende die Möglichkeit, sich auch auf diesem Gebiet auszutauschen und sich insbesondere im Zusammenhang mit Bildungs- und Hochschulreformen als Interessengemeinschaft zu positionieren.

Im Zuge des 2015 erfolgten Vorstandswechsels werden momentan verschiedene Ideen für eine Belebung der Verbandsarbeit sowie eine stärkere aktive Einbindung der Mitglieder entwickelt.
Im Fokus der Überlegungen steht zum einen die Einrichtung einer offenen Onlineplattform für den fachlichen Austausch zwischen Studierenden der Musikwissenschaft (Veröffentlichung von Artikeln über die eigene Forschungsarbeit, z.B. im Rahmen von Abschlussarbeiten; Fragen- und Diskussionsforum; Newsletter der Fachschaften; Abstimmung bei bundesweit relevanten Vorhaben etc.). Zum anderen soll eine Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) geschaffen werden, um den DVSM noch stärker als Bindeglied zwischen der Studierendenebene und der etablierten institutionellen Forschungslandschaft zu positionieren und aufzuwerten.