Referenten

Max Alt (Berlin)

In seinem Bachelorstudium der Musikwissenschaft und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin erlangte Max Alt neben den theoretischen Kenntnissen zur Musik vor allem einen soziologischen und kulturtheoretischen Blickwinkel auf die Musikwissenschaft.
Derzeit führt er sein Studium mit dem Masterstudiengang Musikwissenschaft an der HU Berlin mit Schwerpunkt auf populäre Musikformen fort. Das Interesse an Subkulturen verdankt er seiner selbstständigen Tätigkeit als Studio- und Livemusiker in  mehreren Bands aus verschiedenen Genres.

José Gálvez (Berlin)

José Gálvez,geboren in Lima (Peru), kam vor sechs Jahren nach Deutschland und studierte historische und systematische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg (B.A.). Derzeit befindet er sich im dritten Mastersemester an der Humboldt Universität zu Berlin im Fach Musikwissenschaft. Mit Förderung der Initiative bologna.lab bietet er zusammen mit Benjamin Düster im musikwissenschaftlichen Institut an der HU die Veranstaltung „Warum »schlechte« Musik nicht »gut« sein darf? – Wert (in) Neuer und populärer Musik“ im Wintersemester 2015/2016 an. Er ist Leiter der studentischen Forschungsgruppe zur populären Musik des Forschungszentrums Populäre Musik (FPM) und arbeitet als studentische Aushilfe in der Lizenzabteilung von Universal Music.

Paul Conrad (Leipzig)

Paul Conrad hat einen BA in Musikwissenschaft, studiertKulturwissenschaften und beschäftigt sich vor allem mit Gendertheorieund der Verquickung von Drogen- und Musikkultur.

Bianca Ludewig (Innsbruck)

Bianca Ludewig ist Kulturanthropologin, Musikjournalistin und Radio-Aktivistin. Studium Ethnologie und Philosophie an der Universität Hamburg. 2009 BA Ethnologie – „Urbane Markierungen als räumliche Interventionspraxis“. 2009-2012 Masterstudium Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität Berlin. MA Europäische Ethnologie – „Utopie und Apokalypse in der Popmusik“.  Seit 2012 ist sie im DoktorandInnenkolleg  „Figuration Gegenkultur“ der Universität Innsbruck, Dissertationsthema: „Transmediale Festivals – kulturelle Praktiken zwischen Musik,  Kunst und Kapitalismus“.  Seit 2015 Lehrtätigkeit an der Humboldt Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Popkultur und Popmusik, Szeneforschung, Stadtforschung Festivalforschung, Prekarisierung und ethnografische Methoden. Mitgliedschaften: GfM – Gesellschaft für Medienwissenschaften, Arbeitsgemeinschaft Populärkultur & Medien; IASPM D-A-CH – International Association for the Study of Popular Music – deutschsprachiger Zweig; ROSAlumni e. V. – Ehemalige StipendiatInnen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

https://www.uibk.ac.at/fsp-kultur/personen/ludewig.html

Julia Wichmann (Leipzig/Berlin)

Julia Wichmann studiert im 4. Fachsemester (Master) Sozial- und Kulturanthropologie an der FU Berlin. Von 2009 bis 2014 absolvierte sie einen Bachelor in Ethnologie an der Universität Leipzig und studierte in diesem Zusammenhang Musikwissenschaft als Nebenfach. Zusätzlich verbrachte sie ein Gastsemester mit dem Schwerpunkt Musikethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der Schwerpunkt ihres aktuellen Studiums an der FU Berlin liegt auf Psychologischer Anthropologie.

Benjamin Sturm (Münster)

Benjamin Sturm ist 23 Jahre alt und studiert seit 2013 Musikwissenschaft, zuerst an der Ruprecht Karls-Universität und seit 2014 Musikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zudem ist er als studentische Hilfskraft am musikwissenschaftlichen Institut beschäftigt. Seine Interessen und Arbeitsgebiete sind: Fachgeschichte der Musikwissenschaft, insbesondere Einfluss des Nationalsozialismus auf die Musikwissenschaft; Neue Musik/Musik des 20. und 21. Jhdt.;  Popularmusikforschung sowie das Schreiben über Musik in (Musik-)Journalismus und Feuilleton.

Tim Rademacher (Leipzig)

Tim Rademacher studiert seit 2010 Musikwissenschaft an der Universität Leipzig (Bachelor of Arts 2013). Seit 2011 arbeitet er als Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft in verschiedenen Projekten, beispielsweise dem DFG-Projekt „Leipzig und die Internationalisierung der Symphonik“ (Prof. Dr. Stefan Keym) oder der Emmy Noeter-Nachwuchsgruppe „Ritualdesign für die Ballettbühne“ (Dr. Hanna Walsdorf). Außerdem ist er neben dem eigenen praktischen Musizieren mit Konzerteinführungen und weiteren Tätigkeiten im Orchesterbetrieb aktiv.

Hamae Hyeon (Berlin)

Hamae Hyeon studierte Klavier in Südkorea und absolviert derzeit den Masterstudiengang Musikwissenschaft an der HU Berlin.

Stefanie Bräuml (Wien)

Geboren 1980 in Wels (Österreich). Besuch des Musikgymnasiums in Linz, Studium an der Anton-Bruckner-Universität Linz (Konzertfach Querflöte, Instrumentalpädagogik Querflöte mit den Schwerpunktfächern Klavier und Elementare Musikpädagogik) und an der Universität Wien (Musikwissenschaft, B.A., M.A., Masterarbeit: „Vorbild eines Kämpfers für die Sache der Arbeiterklasse“: Hanns Eisler im Musikunterricht der DDR), jeweils mit Auszeichnung abgeschlossen. Lehramtsstudium (Sekundarstufe I und II) mit den Fächern Musikerziehung, Italienisch, Psychologie und Philosophie in Innsbruck und Wien (laufend). Berufliche Tätigkeit an der Schule (Gymnasium), Musikschule, Universität, als Musikvermittlerin und im Kulturmanagement. 2014─2015 Studienassistentin am Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik (IATGM) der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, seit Mai 2015 Koordinatorin der isaScience, der wissenschaftlichen Sommerschule der mdw (www.isa-music.org); seit Oktober 2015 wissenschaftlich-organisatorische Mitarbeiterin am IATGM. Derzeitige Interessensschwerpunkte: Musik des 19./20./21. Jahrhunderts, Historische Musikpädagogik, Musik und die anderen Künste.

Felix Dietze (Leipzig)

Seit 2010 Studium der Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. Neben einer Tätigkeit als Hilfskraft in der Unibersitätsbilbiothek Leipzig, Zweigstelle Musik 2012 bis 2014 war er von 2011 bis 2014 auch als Tutor für Neue Musik und Musikgeschichte aktiv. Er schrieb Programmhefttexte für die Universitätsmusik, Festival Mitte Europa u.a. und hielt verschieden Einführungsvorträge am Leipziger Gewandhaus für das Universitätsorchester Leipzig und den Gewandhauskinderchor. 2014 Vortrag über Siegfried Matthus in Weimar auf dem internationalen Symposium „Die Weiten Flügel der Musik: Von Ostpreußen nach Berlin in die Welt“ zu dessen 80. Geburtstag. 2014 auch mit Aiko Herrmann in Kooperation mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig Gastgeber der Tagung „Musik in der DDR – Zwischen Ideologie und Wirklichkeit“. Arbeitet vorwiegend zur Musik des 19.-21. Jahrhunderts, z.Z. vor allem zur Musik in der DDR. Seit 2014 im Vorstand des DVSM e.V.

Aiko Herrmann (Leipzig)

Aiko Herrmann studiert Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. Er war mehrere Semester Tutor für Neue Musik und schrieb Programmhefttexte für das Festival Mitte Europa sowie für Konzerte des Gewandhauses, zu denen er auch Einführungen gab. Er war Mitorganisator bei mehreren Symposien (u.a. GfM-Tagung 2008), und referierte u.a. 2014 beim  internationalen Symposium „Die Weiten Flügel der Musik: Von Ostpreußen nach Berlin in die Welt“ über Siegfried Matthus. Zu seinen Interessenschwerpunkten zählt die internationale Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts in ihrer stilistischen Vielfalt, insbesondere die Musik der amerikanischen Avantgarde und der DDR. Er schrieb seine Bachelorarbeit über die Einflüsse indonesischer Gamelan-Musik auf westliche Komponisten und ist Mitglied im Gamelan-Ensemble „Suara Nakal“ des musikwissenschaftlichen Instituts.

Petr Lyko (Ostrava)

Petr Lyko studiert gegenwärtig im PhD-Programm an der Pädagogischen Fakultät der Universität in Ostrava und ist Assistent an der JAMU (Janáčeks´ Akademie für Musik und darstellende Kunst) in Brünn. Er absolvierte ein PhD-Studium im Bereich Musikwissenschaft in Olmütz (Lehrstuhl für Musikwissenschaft, Philosophische Fakultät, Palacky Universität), wo er zwischen 2006 und 2015 ebenfalls als Assistent und wissenschaftlicher Arbeiter wirkte. In seinen Forschungstätigkeiten interessiert er sich vor allem für die Geschichte der Orgel im 19. und 20. Jahrhundert sowie für Fragen der Musikregionalistik und der Musikkultur im schlesischen Sudetengebiet. Seit 2010 ist er stellvertretender Vorsitzender der Tschechischen Gesellschaft für Musikwissenschaft.

 Safa Canalp (Istanbul/Berlin)

Safa Canalp (29) earned his B.A. degree in Sociology from Bogazici University and later graduated from Istanbul Technical University’s MIAM – Center for Advanced Studies in Music with a M.Sc. degree in Music. Currently, he is a PhD student of Transcultural Musicology at Humboldt University of Berlin. His doctoral research focuses on Turkey’s independent music scene.

Maria Papapavlou (Athen)

Maria Papapavlou holds a Ph.D (2000) in Ethnology from Leipzig University (Germany). She is currently Associate Professor of Ethnomusicology/Μusics of the Mediterranean at the Faculty of Music Studies, National and Kapodistrian University of Athens (Greece). She is the author of the books Der Flamenco als Präsentation von Differenz. Gitanos und Mehrheitsbevölkerung in ethnologischer Perspektive, 2000, Cuviller Verlag, Göttingen, and the co-author (with Vassiliki Lalioti) of the book ‚… because it’s in our blood‘. From Ancient Drama to Flamenco: Bringing Anthropology Back to the Field of Experience, 2010, Athens: Kritiki (in Greek). Her current research interests are in the fields of social movements, anthropology and anarchism and phenomenological anthropology. Her recent book is Τhe Experience of Syntagma Square: Music, Emotions and New Social Movements, 2015, (in Greek) published by the self- organised collective of editors the Editions of the Colleagues. She can be reached through papamaria@music.uoa.gr

Tal Soker (Berlin/Tel Aviv)

Tal Soker studierte Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Tel Aviv, wo er mit einer Dissertation über die historisch informierte Analyse der Berliner Klavierkonzerte Carl Philipp Emanuel Bachs promovierte. Er hielt Vorträge sowohl über Bachs Musik als auch über israelische Kunstmusik auf Konferenzen und Tagungen in Großbritannien, Italien und Estland.

 Jieun Kim (Heidelberg)

Jieun Kim, geboren in Seoul, Südkorea, studierte Kirchenmusik und Musikwissenshaft (M.M.) am Presbyterian University and Theological Seminary in Seoul. Seit ihrem Masterstudium beschäftigt sie sich mit einer Arbeit über die Beziehung zwischen der interkulturellen Rezeption und kulturellen Identität in der Musik von koreanischen Komponisten. Zurzeit promoviert sie an der Universität Heidelberg bei Prof. Dr. Phil. Dorothea Redepenning zu dem Thema „Untersuchungen zu Young Jo Lee im Spannungsfeld zwischen Korea und Westeuropa“.

Shaline Rassek

Maurice Stenzel (Berlin)

Maurice Stenzel (26) ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Zum Wintersemester 2011/2012 begann er das Studium der Musikwissenschaft (Kernfach) und der Kulturwissenschaft (Nebenfach) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit befindet er sich dort im vierten Mastersemester. Er gehört zur studentischen Forschungsgruppe zur populären Musik des Forschungszentrums Populäre Musik (FPM).

 Jakob Götz (Leipzig/Hamburg)

Jakob Götz (geb. 1990) studierte von 2009 bis 2014 Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. Seit 2010 wirkt er am DFG- und ESF-geförderten Digital Humanities-Forschungsprojekt „Aufbau einer Datenbank zum Repertoire des Leipziger Thomanerchores von 1811 bis 2011“ mit, das von 2013 bis 2015 im Rahmen des geisteswissenschaftlichen Forschungsverbundes „Wissensrohstoff Text“ der Universität Leipzig vorangetrieben wurde. Darüber hinaus beschäftigte er sich in den letzten Jahren vor allem mit musiksoziologischen Themengebieten, Fragestellungen der empirischen Sozialforschung, Wirtschafts- und Sozialgeschichte (mit Fokus auf der Frühen Neuzeit und der Industrialisierung) sowie Politikwissenschaft (vorrangig Europapolitik). Momentan befasst er sich im Rahmen seines Dissertationsprojekts an der Universität Hamburg unter anderem mit der Frage nach dem heutigen Stellenwert von Komponisten und Musik aus der DDR und den Neuen Bundesländern und dem Umgang mit dem musikkulturellen Erbe der DDR nach 1990. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Dachverbandes der Studierenden der Musikwissenschaft (DVSM e.V.). Als Jazzsaxophonist ist er Mitglied der Unibigband Leipzig sowie künstlerischer Leiter des Leipziger GOJA Quintetts, für das er auch als Komponist und Arrangeur tätig ist.

Christin Rakete (Leipzig)

Christin Rakete studierte seit 2010 Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. Durch die Wahlbereiche in Religionswissenschaft und Kulturwissenschaft entwickelte sich ihr Schwerpunkt zu einer Betrachtung der sozialen und kulturellen Auswirkungen von Musik, vor allem in Kontexten nationaler Bewegungen. Hauptforschungsgebiet stellt hierbei Musik im jüdischen, vor allem aber im Kontext Israels dar. Seit 2014 studiert Rakete den Master Musikethnologie in Halle (Saale) und arbeitet dort als wissenschaftliche Hilfskraft unter Gretel Schwörer-Kohl. Momentan beschäftigt sich Rakete im Rahmen ihrer Masterarbeit mit der Charakterisierung der Soundscape der Jerusalemer Altstadt.